{"id":637,"date":"2011-10-05T02:13:54","date_gmt":"2011-10-05T02:13:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.diefluethwerths.de\/?p=637"},"modified":"2011-10-05T02:13:54","modified_gmt":"2011-10-05T02:13:54","slug":"pack-die-badehose-ein%e2%80%a6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.diefluethwerths.de\/?p=637","title":{"rendered":"Pack die Badehose ein\u2026"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.diefluethwerths.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Banos-121.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-631\" title=\"Banos 121\" src=\"https:\/\/www.diefluethwerths.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Banos-121-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.diefluethwerths.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Banos-121-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.diefluethwerths.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Banos-121-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a>\u00a0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u2026in die hei\u00dfe Wanne rein\u2026oder so \u00e4hnlich. Dass mal keiner meint, wir w\u00e4ren unt\u00e4tig, wir REISEN zum ersten Mal so richtig, mit regelm\u00e4\u00dfigen Ortswechseln und so! Nach R\u00fcckankunft in Quito haben wir uns einen Tag Weihnachtsshopping geg\u00f6nnt\u2026jaha, wir haben schon richtig viele Geschenke!!! In Otavalo, einem beschaulichen kleinen St\u00e4dtchen n\u00f6rdlich von Quito (insg. 3 Stunden Bus und Taxi) bricht jeden Samstag die H\u00f6lle los\u2026dann ist Markt. In s\u00e4mtlichen Stra\u00dfen dr\u00e4ngeln sich Verk\u00e4ufer und Kunden, und dabei finden sich, wenigstens im Moment, erfreulich wenig Touristen. Nachdem unser \u201eSchulkamerad\u201c Ben einen Koffer voller Geschenke in einem Restaurant abgeliefert hatte (irgendwas was seine Lehrerin in den USA ihm mitgegeben hatte, f\u00fcr ihre alten Freunde in Otavalo\u2026gesch\u00e4tzte 15 Kilo, ich hoffe, daf\u00fcr gibt\u2019s mal \u00b4ne gute Note extra\u2026) und er und Marc sich schweren Herzens vom AUSGESPROCHEN tiefen Ausschnitt der Restaurantbesitzer-Tochter losgerissen hatten, konnte ich mich endlich hemmungslos gehen lassen\u2026 Um es kurz zu machen, wir haben am Dienstag ein Paket von knapp 14 Kilo nach Hause geschickt (ein bisschen \u00fcberfl\u00fcssiges Gep\u00e4ck und B\u00fccher waren auch dabei\u2026). Neben der Shopping-Orgie gab es aber noch viel Tolles zu sehen in Otavalo. Frauen aller Altersklassen, die voller Selbstverst\u00e4ndlichkeit die bunten Trachten der Region tragen, da w\u00fcrden den paar Dirndl-M\u00e4dels auf dem Oktoberfest (an dieser Stelle herzliche Gr\u00fc\u00dfe dorthin!) die Augen rausfallen. Menschen, die mit Wagenladungen voll Waren auf dem R\u00fccken durch die Menschenmengen trabten, ganze Schweine, die innerhalb weniger Stunden auf ein paar Ohren und eine Schnauze reduziert wurden&#8230; Nat\u00fcrlich wurde man h\u00e4ufig angesprochen, so als offensichtlicher Touri (ganz so braun sind wir dann doch noch nicht), aber ganz unaggressiv, mit einem freundlichen \u201eWomit kann ich dienen?\u201c. Der Eismann war da, riesige K\u00f6rbe von Backwaren \u00fcberall am Stra\u00dfenrand, und die Stimmung ist (bei strahlendem Sonnenschein\u2026) prima.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.diefluethwerths.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Otavalo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-634\" title=\"Otavalo\" src=\"https:\/\/www.diefluethwerths.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Otavalo-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.diefluethwerths.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Otavalo-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.diefluethwerths.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Otavalo-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u00a0Dienstags haben wir uns dann endlich auf den Weg gemacht, erster Halt Banos (sprich: Banjos). Dieses h\u00fcbsche St\u00e4dtchen bot uns: eine Fahrradtour voller Wasserf\u00e4lle (Marc hat zweimal geduscht, und seit heute sind seine Schuhe wieder leidlich trocken\u2026),<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.diefluethwerths.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Banos-122.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-632\" title=\"Banos 122\" src=\"https:\/\/www.diefluethwerths.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Banos-122-682x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"750\" srcset=\"https:\/\/www.diefluethwerths.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Banos-122-682x1024.jpg 682w, https:\/\/www.diefluethwerths.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Banos-122-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u00a0den ersten entspannten Nachtspaziergang in dem Gef\u00fchl sicher vor Stra\u00dfenr\u00e4ubern zu sein und vor allem: Gruppenbadewannen. Der benachbarte Hausvulkan Tungurahua sorgt durch seine best\u00e4ndige Aktivit\u00e4t nicht nur f\u00fcr regelm\u00e4\u00dfige Evakuierung des Gro\u00dfraums Banos sondern auch f\u00fcr st\u00e4ndigen Nachschub an hei\u00dfem Wasser, was hier einfach aus dem Boden sprudelt. Und der Begriff \u201eVollbad\u201c bekommt dabei sogar in der Nebensaison eine ganz neue Bedeutung, denn am Abend ist die ganze Stadt auf den Beinen und dr\u00e4ngelt sich in der tr\u00fcben Br\u00fche \u2013 so auch wir! Trotz der Dr\u00e4ngelei sch\u00f6n entspannend, und man lernt Leute kennen. Au\u00dferdem haben wir Heimatgef\u00fchle ausgelebt. Banos ist n\u00e4mlich auch f\u00fcr seine gute internationale K\u00fcche bekannt, und so gab es K\u00c4SEFONDUE (an dieser Stelle herzliche Gr\u00fc\u00dfe an die Familien Kauschke\/Bonefeld, Deuerling und Steffi Hoffmann!),<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.diefluethwerths.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/fondue.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-633\" title=\"fondue\" src=\"https:\/\/www.diefluethwerths.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/fondue-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.diefluethwerths.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/fondue-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.diefluethwerths.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/fondue-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u00a0und zwar richtig gutes! Schweren Herzens ging es weiter nach Riobamba, irgendwo im Nichts, so dachten wir, wollten nur nicht so lange am St\u00fcck Busfahren\u2026und auch hier fand sich eine h\u00fcbsche Kleinstadt mit wundervollen Geb\u00e4uden und Kirchen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.diefluethwerths.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Riobamba.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-635\" title=\"Riobamba\" src=\"https:\/\/www.diefluethwerths.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Riobamba-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.diefluethwerths.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Riobamba-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.diefluethwerths.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Riobamba-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hier konnte ich in Ruhe meines Freundes Marko gedenken, der mir inzwischen seit 10 Jahren fehlt\u2026 Manche L\u00fccken sind nie zu f\u00fcllen\u2026<\/p>\n<p>Nun, die Reise ging weiter, aber erst\u00a0nach einem abschlie\u00dfenden &#8222;Downhill-Mountainbike&#8220;-Abenteuer (den Vulkan Chimborazo rauf mit dem Auto, das letzte St\u00fcck mit Sauerstoffmangel, Schwindel und blauen Nagelbetten zu Fuss bis auf 5000 Meter und dann \u00fcber die waschbrettartige Piste bergab&#8230;).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.diefluethwerths.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/rad.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-636\" title=\"rad\" src=\"https:\/\/www.diefluethwerths.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/rad-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.diefluethwerths.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/rad-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.diefluethwerths.de\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/rad-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>So sind wir seit vorgestern\u00a0in Cuenca. Diese Stadt nimmt f\u00fcr sich in Anspruch, entspannter, sauberer und mit besserem Wetter gesegnet zu sein, als die gro\u00dfe Schwester Quito. Egal, was andere sagen, wir lieben Cuenca! Es ist ein bisschen, als h\u00e4tte man uns heimlich bei Nacht verschleppt, und wir w\u00e4ren in S\u00fcdtirol wieder aufgewacht. H\u00e4user aus der Kolonialzeit, jedes einzelne eine Pracht, die meisten wundersch\u00f6n renoviert, Kaffeeduft aus den gem\u00fctlichen Caf\u00e9s \u00fcberall zwischen den Gesch\u00e4ften, Eis und Geb\u00e4ck, das die meisten Italiener und Wiener in den Schatten stellt. Und mittendrin pl\u00e4tschert fr\u00f6hlich ein kleiner Bach. Ehrlich, wie aus einer anderen Welt. Sch\u00f6n, dass wir l\u00e4ngst geplant hatten, etwas l\u00e4nger zu bleiben. Marc ist seit heute wieder flei\u00dfiger Spanischstudent, diesmal am \u201eSpanish-Institute of Cuenca\u201c, einer, soweit beurteilbar, sehr pers\u00f6nlich und herzlich gef\u00fchrten Sprachschule. Schnell und unb\u00fcrokratisch wurden wir begr\u00fc\u00dft, und obwohl wir uns nicht angemeldet hatten, stand nach einer Stunde die Lehrerin Linda auf der Platte und nahm Marc in die Mangel. Ich habe derweil die Stadt ein wenig erkundet, mich sp\u00e4ter dann zu Kaffeepause und Kartenspiel wieder dazugesellt und mich dann meinem Selbststudium gewidmet. Habe dank meines gro\u00dfartigen Lehrers Fernando den Gro\u00dfteil der Grammatik in Quito geschafft, und lese jetzt vor allem spanische B\u00fccher und mache meine Grammatik\u00fcbungen alleine. Nachmittags wurden wir von Monica unserer neuen \u201eGastmutter\u201c abgeholt, auch diese wurde ruck-zuck informiert, schmiss ihren 16-j\u00e4hrigen Sohn aus seinem Zimmer, und in diesem sitzen wir jetzt. Sehr gem\u00fctlich, am Abendbrottisch wurde viel gelacht, uns bleibt weiter unverst\u00e4ndlich, warum die Damen hier so h\u00e4ufig \u201ePopo-Push-up-Hosen\u201c tragen, die ihnen den Hintern bis knapp unter die Genick-Ebene dr\u00fccken\u2026 Die drei halbw\u00fcchsigen Kinder (zwei M\u00e4dels von 14 und 15 Jahren kommen noch dazu) sind unerwartet freundlich, korrigieren geduldig unsere Sprachfehler und helfen mit Vokabeln weiter. Hier bleiben wir gerne eine Woche\u2026bevor es dann weitergeht\u2026 So, Marc hat seine Hausaufgaben fertig, und ich muss ans Buch!<\/p>\n<p>Hier die Adresse unseres Anbieters f\u00fcr die Radtour am Cimborazo: <a href=\"http:\/\/www.julioverne-travel.com\">http:\/\/www.julioverne-travel.com<\/a> (k\u00f6nnen wir empfehlen)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 &nbsp; \u2026in die hei\u00dfe Wanne rein\u2026oder so \u00e4hnlich. 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